Dienstag, 25 April 2017 14:57

BGH: Fehlerhafte Widerrufsbelehrung wird durch Präsenzgeschäft nicht geheilt

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Ist die erteilte Widerrufsbelehrung bei einem Verbraucherdarlehen fehlerhaft, kann dieser Fehler auch nicht durch ein Präsenzgeschäft geheilt werden. „Mit anderen Worten: Es kommt eben nicht auf die konkreten Umstände bei der Vertragsunterzeichnung an, sondern es geht nur darum, ob die schriftliche Belehrung fehlerhaft ist oder nicht. Ist der Text falsch, wurde die Widerrufsfrist nicht in Gang gesetzt und das Darlehen kann noch Jahre später wirksam widerrufen werden“, erklärt Rechtsanwalt Sebastian Rosenbusch-Bansi von der Kanzlei Cäsar-Preller in Wiesbaden.

Dienstag, 25 April 2017 14:51

Schrottimmobilien und Zwangsvollstreckung: Auswege aus der Misere

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Schrottimmobilien bleiben ein Dauerthema. Für die Kapitalanleger, die auf die mehr oder weniger wertlosen Immobilien hereingefallen sind, wird die Geldanlage oftmals zum finanziellen Desaster. Kann das Darlehen zur Immobilienfinanzierung irgendwann nicht mehr bedient werden, droht auch noch die Zwangsvollstreckung.

Dienstag, 25 April 2017 14:49

Lebensversicherung: Geld zurück durch Widerspruch

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Die Lebensversicherung sollte ein wichtiger Baustein für die Altersvorsorge sein. Viele Lebens- und Rentenversicherungen haben sich aber nicht so entwickelt wie vom Verbraucher erhofft. Die Renditeerwartungen sind geschrumpft. Die Kündigung der Police lohnt sich allerdings in vielen Fällen nicht. „Die Alternative zur Kündigung der Lebensversicherung kann der Widerspruch sein. Dann wird der Versicherungsvertrag komplett rückabgewickelt und der Verbraucher erhält seine geleisteten Prämien fast vollständig zurück. In der Regel ist das deutlich mehr als der Rückkaufswert bei einer Kündigung“, erklärt Rechtsanwalt Christof Bernhardt von der Kanzlei Cäsar-Preller in Wiesbaden.

Donnerstag, 20 April 2017 13:38

EEH MS Anke: Anlegern drohen nach Insolvenz Verluste

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Der vom EEH Elbe Emissionshaus aufgelegte Schiffsfonds MS Anke ist insolvent. Das Amtsgericht Tostedt hat am 10. April 2017 das vorläufige Insolvenzverfahren über die Schiffsgesellschaft eröffnet (Az.: 22 IN 67/17). Anleger müssen nach dem Insolvenzantrag hohe finanzielle Verluste bis hin zum Totalverlust ihrer Einlage befürchten.

Donnerstag, 13 April 2017 11:41

EEH MS Simone: Vorläufiges Insolvenzverfahren eröffnet

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Keine sieben Jahre nachdem sich die Anleger an dem vom Elbe Emissionshaus (EEH) aufgelegten Schiffsfonds MS Simone beteiligen konnten, ist die Schiffsgesellschaft bereits insolvent. Das Amtsgericht Tostedt hat am 10. April 2017 das vorläufige Insolvenzverfahren über die MS "Simone" GmbH & Co. KG eröffnet (Az.: 22 IN 68/17). Anleger müssen nun mit hohen Verlusten bis hin zum Totalverlust ihrer Einlage rechnen.

Dienstag, 11 April 2017 10:52

MS Daphne Schulte aus Lloyd Flottenfonds XII insolvent

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Kurz vor Ostern erreichen die Anleger des Lloyd Flottenfonds XII schlechte Nachrichten. Das Fondsschiff MS Daphne Schulte ist insolvent. Das Amtsgericht Niebüll hat am 5. April 2017 das vorläufige Insolvenzverfahren über die Gesellschaft der MS Daphne Schulte eröffnet (Az.: 5 IN 19/17).

Montag, 10 April 2017 13:59

OLG Frankfurt: Erfolgreicher Widerruf bei veralteter und zugleich fehlerhafter Belehrung

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Auch bei nach dem 10. Juni 2010 geschlossenen Immobiliendarlehen haben Banken und Sparkassen ihre Kunden immer wieder fehlerhaft belehrt, sodass diese Verträge nach wie vor widerrufen werden können.

Montag, 10 April 2017 10:39

EN Storage GmbH: Schaden auf rund 90 Millionen Euro geschätzt

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Nach derzeitigem Stand müssen die Anleger der EN Storage GmbH mit massiven finanziellen Verlusten rechnen. Der vorläufige Insolvenzverwalter hat den Schaden auf mindestens 90 Millionen Euro geschätzt. Ob und wieviel sie von ihrem Geld im Insolvenzverfahren wiedersehen werden, könne momentan noch nicht beantwortet werden. Mit der Eröffnung des regulären Insolvenzverfahren wird Anfang Mai gerechnet.

Freitag, 07 April 2017 10:15

Kündigung von Bausparverträgen: Auch nach BGH-Urteil ist nicht jede Kündigung wirksam

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Auch wenn ein Bausparvertrag bereits seit zehn Jahren zuteilungsreif ist, bedeutet dies nicht automatisch, dass der Bausparkasse ein Kündigungsrecht zusteht. „Der BGH hat den Bausparkassen im Februar dieses Kündigungsrecht nicht so pauschal zugesprochen, wie viele angenommen haben“, sagt Rechtsanwältin Jessica Gaber von der Kanzlei Cäsar-Preller in Wiesbaden.

Freitag, 07 April 2017 10:14

Wöhrl Anleihe: Zweite Anleihegläubigerversammlung am 24. April

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Nachdem die erste Anleihegläubigerversammlung der Rudolf Wöhrl AG nicht beschlussfähig war, sind die Anleihe-Anleger am 24. April 2017 erneut zur Gläubigerversammlung eingeladen. Im Mittelpunkt der Versammlung steht die Abstimmung über den vorgelegten Insolvenzplan oder einer vergleichbaren Sanierungslösung.