Per Fernabsatz geschlossene Immobiliendarlehen lassen sich auch heute noch widerrufen, wenn die Bank eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung verwendet hat. Das hat der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 27. Februar 2018 bestätigt (Az.: XI ZR 160/17).

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Beim Widerruf von Darlehen oder Lebensversicherungen kommt es immer wieder vor, dass Rechtsschutzversicherungen die Kostenübernahme verweigern. Der Bundesgerichtshof hat allerdings die Rechte der Versicherungsnehmer mit Urteil vom 4. Juli 2018 entscheidend gestärkt (Az.: IV ZR 200/16).

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Der Widerruf eines Darlehens kann dem Verbraucher mehrere finanziell interessante Vorteile bringen. Wer den Widerrufsjoker erfolgreich zieht, muss bei der vorzeitigen Rückzahlung des Darlehens keine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen. Im Gegenteil: Bereits gezahlte Vorfälligkeitsentschädigungen können sogar wieder zurückverlangt werden. Außerdem kann durch den Widerruf ein Darlehensvertrag mit vergleichsweise hohen Zinsen rückabgewickelt werden, um dann bei der Umschuldung von den nach wie niedrigen Zinsen profitieren.

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Ist die erteilte Widerrufsbelehrung bei einem Verbraucherdarlehen fehlerhaft, kann dieser Fehler auch nicht durch ein Präsenzgeschäft geheilt werden. „Mit anderen Worten: Es kommt eben nicht auf die konkreten Umstände bei der Vertragsunterzeichnung an, sondern es geht nur darum, ob die schriftliche Belehrung fehlerhaft ist oder nicht. Ist der Text falsch, wurde die Widerrufsfrist nicht in Gang gesetzt und das Darlehen kann noch Jahre später wirksam widerrufen werden“, erklärt Rechtsanwalt Sebastian Rosenbusch-Bansi von der Kanzlei Cäsar-Preller in Wiesbaden.

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Banken und Sparkassen haben die Tür für den Widerrufsjoker auch bei Immobiliendarlehen, die nach dem 10. Juni 2010 geschlossen wurden, sperrangelweit aufgestoßen. Auch bei diesen Immobilienfinanzierungen sind die Widerrufsbelehrungen immer noch zum Teil fehlerhaft und der Widerruf in diesen Fällen möglich.

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Immobiliendarlehen, die ab Mitte 2010 geschlossen wurden, lassen sich auch heute häufig noch widerrufen. Möglich ist der Widerruf bei fehlerhaften Widerrufsbelehrungen durch die Banken oder Sparkassen. Fehler lassen sich besonders bei den sog. Pflichtangaben nach § 492 BGB feststellen.

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Die Kanzlei Cäsar-Preller hat für ihren Mandanten den Widerruf eines Darlehensvertrags aus dem Jahr 2007 gegen die Sparda-Bank Südwest durchgesetzt. Das Landgericht Mainz hat mit Urteil vom 22. Februar 2017 entschieden, dass das Darlehen rückabgewickelt werden muss (Az.: 5 O 118/16).

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Selbst wenn der Vertragsabschluss schon mehr als 12 Jahre zurückliegt, lässt sich der Widerruf eines Verbraucherdarlehens noch durchsetzen. Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller setzte den Widerruf für seinen Mandanten gegen die Wiesbadener Volksbank durch. Das Landgericht Wiesbaden gab der Klage mit Urteil vom 24. Februar vollumfänglich statt (Az.: 7 O 93/16).

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Der Widerrufsjoker wurde noch nicht zu den Akten gelegt. Immobiliendarlehen, die nach dem 10. Juni 2010 geschlossen wurden, können nach wie vor widerrufen werden, wenn die Bank oder Sparkasse den Verbraucher nicht ordnungsgemäß über sein Widerrufsrecht belehrt hat.

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Die Kanzlei Cäsar-Preller hat erneut für einen Mandanten den Widerruf eines Darlehens durchgesetzt. Das Landgericht Stuttgart erkannte mit Urteil vom 27. Januar 2017, dass die Landesbank Baden-Württemberg eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung verwendet hatte und daher der Widerruf auch 13 Jahre nach Abschluss des Darlehens noch wirksam erfolgt sei.

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