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Der Küchenhersteller Alno meldete bekanntlich im Juli 2017 Insolvenz an. Der Verdacht, dass das Unternehmen schon deutlich früher insolvenzreif war, scheint sich nun bestätigt zu haben. Laut einem Gutachten, dass der Insolvenzverwalter in Auftrag gegeben hatte, war die Alno AG schon 2013 zahlungsunfähig war. Das teilte das Unternehmen in einer Ad-hoc-Meldung vom 24. April 2018 mit. Der Verdacht der Insolvenzverschleppung durch den früheren Vorstand hat sich damit erhärtet.

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Das Thema Widerruf von Immobiliendarlehen lässt sich nicht zu den Akten legen. Auch wenn der Gesetzgeber das Ende des „ewigen Widerrufsrechts“ für Immobiliendarlehen, die zwischen November 2002 und dem 10. Juni 2010 geschlossen wurden, beschlossen hat, ließ er doch eine Hintertür offen. „Durch diese Hintertür können Verbraucher gehen und ihr Immobiliendarlehen immer noch widerrufen, wenn die Bank eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung oder fehlerhafte Verbraucherinformationen verwendet hat“, erklärt Rechtsanwältin Jessica Gaber von der Kanzlei Cäsar-Preller in Wiesbaden.

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Der Widerrufsjoker sticht auch noch bei Immobiliendarlehen, die zwischen 2002 und 2010 abgeschlossen wurden. Und zwar dann, wenn der Darlehensvertrag in einem sog. Fernabsatzgeschäft geschlossen wurde und die Bank eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung verwendet hat. Das geht aus einem Urteil des BGH vom 27. Februar 2018 hervor (Az.: XI ZR 160/17).

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„Schwarze Schafe gibt es auf dem Kapitalmarkt immer wieder. Auch bei Wohnungsgenossenschaften“, sagt Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Wiesbaden. Das ARD-Magazin „plusminus“ nahm in einem Beitrag vom 10. April 2018 zwei dieser schwarzen Schafe genauer unter die Lupe – die inzwischen insolvente Eventus eG aus Stuttgart und die Wohnungsgenossenschaft Grundwerte eG. Bei beiden Genossenschaften haben die Anleger viel Geld verloren und in beiden Fällen ermittelt die Staatsanwaltschaft.

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Für etliche Schiffsfonds-Anleger ist es ein Dilemma: Sie haben mit ihrer Beteiligung nicht nur eine finanzielle Bruchlandung erlebt, sondern sollen auch noch erhaltene Ausschüttungen an den Insolvenzverwalter zurückzahlen. „Allerdings sind die Forderungen des Insolvenzverwalters oftmals gar nicht berechtigt und Anleger können sich gegen die Rückforderung wehren“, sagt Rechtsanwalt Simon Kanz von der Kanzlei Cäsar-Preller in Wiesbaden.

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Für die P&R Transport-Container GmbH wurde kein Insolvenzantrag gestellt. Allerdings kann die Insolvenz der drei anderen P&R-Gesellschaften auch negative Auswirkungen auf diese Gesellschaft haben.

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Die Allianz darf ihr Vorsorgeprodukt Index Select nicht mehr mit Formulierungen wie „Beteiligungen an der Wertentwicklung des Eurostoxx 50“ oder „Indexpartizipation“ bewerben. Diese Angaben seien für den Verbraucher irreführend, entschied das Landgericht München I mit noch nicht rechtskräftigem Urteil vom 23. März 2018 (Az.: 37 O 12326/17). Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Hamburg.

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