Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller

Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller

Kredite in Schweizer Franken waren eine Zeit lang zur Immobilienfinanzierung sehr beliebt. Doch viele Häuslebauer erlebten mit Fremdwährungsdarlehen ein böses Erwachen als der Euro gegenüber dem Franken deutlich an Wert verlor und die Zinslast dadurch erheblich gestiegen ist. Durch das Fremdwährungsdarlehen ist die Immobilie nicht günstiger, sondern deutlich teurer geworden.

Das Amtsgericht Neubrandenburg hat das vorläufige Insolvenzverfahren über die Conti 175. Schifffahrts-GmbH & Co. Bulker KG MS "Conti Amazonit" am 5. Juni 2018 eröffnet (Az.: 702 IN 337/18). Anleger des Schiffsfonds müssen um ihr investiertes Geld fürchten.

Lebensversicherungen und Rentenversicherungen galten über Jahre als unverzichtbarer Baustein der privaten Altersvorsorge. Inzwischen möchten viele Verbraucher ihre Altersvorsorge lieber auf ein anderes Fundament stellen, da viele Lebens- und Rentenversicherungen nicht die erhoffte Rendite abwerfen.

Offenbar haben P&R-Anleger ihr Geld nicht nur in Container, sondern auch in Luft investiert. Nach einem Bericht des vorläufigen Insolvenzverwalters sind etwa eine Million der 1,6 Millionen verkauften Container überhaupt nicht vorhanden.

Auf der Suche nach einer geeigneten Geldanlage haben sich viele Verbraucher für eine Beteiligung an einem geschlossenen Fonds wie Schiffsfonds, Immobilienfonds, Flugzeugfonds, etc. entschieden. Oft genug erlebten sie dabei eine finanzielle Bruchlandung. Allerdings können sie in vielen Fällen auch Ansprüche auf Schadensersatz geltend machen.

Mit der Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie zum 21. März 2016 gilt für die Banken bei der Vergabe von Darlehen eine erhöhte Pflicht zur Kreditwürdigkeitsprüfung.

Wie seriös waren die Direktinvestments in P&R-Container? Nach der Insolvenz der deutschen P&R-Gesellschaften tauchen immer neue Fragezeichen auf. Zwar galt die P&R-Gruppe über viele Jahre als zuverlässiger Partner für die Anleger. Doch nun könnte sich herausstellen, dass die Anlegergelder nicht vollständig in neue Container investiert wurden.

Der ehemalige VW-Chef Martin Winterkorn hat sicher schon bessere Tage gesehen. Doch der Dieselskandal lässt ihn nicht los. Nach Anklageerhebung und Haftbefehl in den USA im Zusammenhang mit den Abgasmanipulationen droht ihm auch in Deutschland weiterer Ärger. Nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.) prüft der VW-Konzern Schadensersatzansprüche gegen seinen Ex-Vorstandsvorsitzenden. Zudem befinden sich die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen Winterkorn und weitere Beschuldigte auf der Zielgeraden.

Um ein Immobiliendarlehen abzuschließen, ist nicht zwingend der persönliche Kontakt mit einem Bankmitarbeiter nötig. Darlehensverträge können z.B. auch online abgeschlossen werden. Immobilienfinanzierungen, die im Wege des Fernabsatzes geschlossen wurden, wurden beispielsweise von der DSL Bank angeboten. Solche Immobiliendarlehen lassen sich auch heute noch widerrufen, wenn die Bank eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung verwendet hat.

Zwei VW-Manager wurden wegen den Abgasmanipulationen in den USA bereits zu Haftstrafen verurteilt. Ein ähnliches Schicksal droht nun auch dem ehemaligen VW-Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn. Nach Medienberichten wurde er zusammen mit fünf weiteren VW-Managern in den USA angeklagt. Bei einer Verurteilung drohen ihnen langjährige Haftstrafen.

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