Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller

Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller

Nachrangdarlehen sind riskante Geldanlagen. Das bekommen derzeit auch Anleger diverser UDI-Gesellschaften zu spüren. Anleger, die in die Geldanlagen UDI Sprint Festzins IV, UDI Energie Festzins 10, UDI Energie Festzins 11 und UDI Energie Festzins 12, investiert haben, müssen mit finanziellen Verlusten rechnen.

Augen auf beim Aktienkauf – die Verbraucherzentrale Hessen warnt derzeit vor Aktienangeboten unseriöser Anbieter. Statt einer ordentlichen Rendite ist das Geld der Anleger anschließend weg.

Die Warnung ist deutlich und kommt in vierfacher Ausfertigung. Vier UDI-Gesellschaften warnen vor dem möglichen Ausfall von Forderungen. Die Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin hat die Pflichtmitteilungen nach dem Vermögensanlagengesetz am 12. Juni 2019 veröffentlicht. Es geht um die Emissionen UDI Sprint Festzins IV, UDI Energie Festzins 10, UDI Energie Festzins 11 und UDI Energie Festzins 12. Anleger dieser Geldanlagen müssen nach der Warnung Verluste befürchten.

Schlechte Nachrichten für Anleger, die bei der DWL Deutsche Wertlager GmbH in Gold investiert haben. Das Amtsgericht Rosenheim hat am 4. Juni 2019 das vorläufige Insolvenzverfahren über die Gesellschaft eröffnet (Az.: 610 IN 145/19). Für die Anleger kann die Insolvenz erhebliche finanzielle Verluste bedeuten.

Ende 2017 musste die Steinhoff International Holding Unregelmäßigkeiten in ihren Bilanzen einräumen. Durch den folgenden Kurseinbruch der Steinhoff-Aktie haben die Aktionäre enorme Verluste erlitten. Sie haben Anspruch auf Schadensersatz, wenn Steinhoff sie nicht oder nicht rechtzeitig über die Bilanzunregelmäßigkeiten informiert hat. Die Frage, ob Steinhoff den Kapitalmarkt zu spät über die Unregelmäßigkeiten in den Bilanzen aufgeklärt hat, soll nun in einem Musterverfahren nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) geklärt werden.

Nach der Insolvenz der deutschen P&R-Gesellschaften könnte auf die Anleger weiterer Ärger zukommen. Der Insolvenzverwalter könnte von ihnen bereits erhaltene Auszahlungen zurückfordern. Zudem könnte auch das Finanzamt auf sie zukommen und Steuern nachfordern.

Die Übernahme von Monsanto könnte Bayer teuer zu stehen kommen. Vor einem Geschworenengericht in den USA musste der Konzern im Zusammenhang mit Glyphosat in dem Unkrautvernichter „Roundup“ eine herbe Niederlage einstecken.  Der Kurs der Bayer-Aktie brach anschließend dramatisch ein.

Lebensversicherungen galten lange als wichtiger Baustein für die private Altersvorsorge. Wird die Versicherungssumme schließlich ausgezahlt, sind viele Versicherungsnehmer aber oft enttäuscht. Sie erhalten zwar ihren Garantiezins, von der Beteiligung an Überschüssen und Bewertungsreserven hatten sie sich aber mehr erhofft. Grund ist, dass viele Lebensversicherer hier den Rotstift angesetzt und die Beteiligungen gekürzt haben.

Anleger müssen nach der Insolvenz der P&R-Gesellschaften hohe finanzielle Verluste befürchten. Sie müssen aber nicht auf dem Schaden sitzenbleiben, sondern können Schadensersatzansprüche geltend machen. Dass Klagen gegen die Anlagevermittler Erfolg haben können, zeigt nun ein Urteil des Landgerichts Erfurt (Az.: 9 O 736/18).

Der Airbus A380 wurde einst gefeiert, jetzt wurde das Aus für das Großraumflugzeug beschlossen. Die Produktion wird 2021 eingestellt. Investitionen in Flugzeugsfonds sollten Anlegern hohe Renditen bescheren, jetzt sorgt die geringe Nachfrage nach dem A380 für Probleme. Die prognostizierten Renditen werden sich bei den Flugzeugsfonds, die in den A380 investiert haben, voraussichtlich nicht erfüllen. Im Gegenteil: Anleger müssen mit Verlusten rechnen.

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