Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller

Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller

Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht in Wiesbaden

Joachim Cäsar-Preller ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht und am Kanzleistandort Wiesbaden ausgewiesener Experte zur Zertifikate sowie für offene und geschlossene Immobilienfonds.

 

Die Rechtsanwaltskanzlei Cäsar-Preller berät Sie gerne, nicht nur in Wiesbaden, sondern auch in unseren Sprechstundenorten Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, Bad Harzburg, München. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

www.caesar-preller.de

Schlechte Nachrichten für die Anleger des Schiffsfonds OwnerShip I: Das Amtsgericht Bremen hat das vorläufige Insolvenzverfahren über die Gesellschaft der MS Mabuhay eröffnet (Az.: 514 IN 52/14). Damit ist auch das letzte Schiff, in das der 2004 aufgelegte Dachfonds OwnerShip I investierte, aus dem Rennen. Denn die Frachter MS Lilia und MS CEC Culembourg wurden schon vor längerer Zeit verkauft. Für das Feederschiff MS OS Rize wurde bereits 2013 Insolvenzantrag gestellt.

Über den Lloyd Schiffsfonds MS Samaria wurde am Amtsgericht Hamburg nach Angaben des „fondstelegramm“ das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet (Az.: 67c IN 528/14). Anleger müssen den Totalverlust ihrer Einlage befürchten.

Der 2009 aufgelegte Dachfonds HCI Exklusiv Multipurpose Quartett ist von den Insolvenzen der Schiffsgesellschaften, in die der Fonds investiert hat, betroffen. Über sämtliche Schiffsgesellschaften wurde inzwischen das Hauptinsolvenzverfahren eröffnet. Die Insolvenzanträge waren bereits im März gestellt worden.

Donnerstag, 27 November 2014 09:08

BGH spricht Lehman-Opfer Schadensersatz zu

Neue Hoffnung für Lehman-Opfer: Der Bundesgerichtshof sprach am 25. November einem geschädigten Anleger Schadensersatz wegen Falschberatung zu (XI ZR 169/13). „Nach dem BGH-Urteil können auch weitere Lehman-Opfer hoffen, noch etwas von ihrem Geld wiederzusehen“, sagt Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Wiesbaden.

Der Immobilienmarkt in den Niederlanden gestaltet sich derzeit als schwierig. Das bekommen auch die Anleger des geschlossenen Immobilienfonds HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XVIII zu spüren. Sie werden derzeit offenbar aufgefordert, erhaltene Ausschüttungen zurück zu zahlen.

Eine Änderung der Zinspolitik ist nicht in Sicht. Inzwischen ist schon von Negativ-Zinsen die Rede. Ärgerlich für Verbraucher, die vor einigen Jahren einen Kreditvertrag abgeschlossen haben und dafür vergleichsweise hohe Zinsen zahlen müssen. Durch einen erfolgreichen Widerruf ist es jedoch möglich, aus dem Vertrag auszusteigen ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen zu müssen.

Die Weltwirtschaft gerät zunehmend ins Stottern.  Bei einer derartigen Entwicklung können auch Schiffsfonds wieder unter Druck geraten. Denn die Containerschifffahrt ist von der globalen konjunkturellen Lage abhängig.

Die Anleger des Schiffsfonds Atlantic MS Clara Schulte stehen vor einer schweren Entscheidung. Sie sollen Kapital nachlegen, um den Fonds aus einer wirtschaftlich schwierigen Situation zu helfen. Ansonsten droht offenbar die Insolvenz.

Samstag, 22 November 2014 09:09

Schrottimmobilien – Ausstiegsmöglichkeiten

Die anhaltende Niedrigzinsphase hat ihre Schattenseiten. Denn wer sein Geld anlegen möchte, sucht nach einer gewinnbringenden Möglichkeit. Das ruft wiederum die Vermittler von Schrottimmobilien auf den Plan.

Nach der MS Deutschland ist auch die MS Astor in massiven Schwierigkeiten. Am Amtsgericht Bremen wurde das vorläufige Insolvenzverfahren über die Premicon Hochseekreuzfahrt GmbH & Co.KG MS Astor eröffnet (Az.: 517 IN 23/14) eröffnet. Anleger des Schiffsfonds müssen mit finanziellen Verlusten rechnen.